• Photo of SARJ009
  • Photo of SARX129
  • Photo of SARJ009
Ausstellung 1

Wenn Kalligrafie zu Kunst wird
Japans Schönheit in Tinte erzählt

Feine Abstufungen von Tinte können ganze Welten entstehen lassen, selbst auf scheinbar leerem Raum. In der ersten Ausstellung 2026 taucht das Presage Museum gemeinsam mit dem Kalligrafen und zeitgenössischen Künstler Goshow in diese besondere traditionelle Kunstform ein. Wir erleben, wie traditionelle Formen der Kalligrafie in mutige, moderne Kunst übergehen.

Uhren zeigen den Lauf der Zeit.

Kalligrafie hält besondere Momente fest. In diesem Zusammenspiel entsteht eine Verbindung, die die Essenz der Presage Classic Series einfängt: zeitlose japanische Schönheit.

Goshow:

Kalligraf und zeitgenössischer Künstler

Goshow, Calligrapher and Contemporary Artist

Goshow:

Kalligraf und zeitgenössischer Künstler

Goshow hebt die Kalligrafie in den Bereich der modernen Kunst und zeigt, wie vielfältig ihr Ausdruck sein kann. Für ihn ist Kalligrafie keine Tradition, die man nur bewahrt, sondern eine Kunstform, die sich ständig weiterentwickelt. Durch das Setzen und Entfernen von Linien erschließt er neue Ausdrucksformen, die die Grenzen der klassischen Kalligrafie erweitern.

Für die erste Ausgabe des Jahres 2026 besuchen wir gemeinsam mit Navigator Chris McCombs, einem langjährigen Kenner der japanischen Kultur, Goshow in seinem Atelier. Als leitender Künstler dieser Ausgabe verbindet er seine eigene Perspektive mit einem globalen Blick. In diesem Dialog erkunden wir die Verbindung zwischen der Sensibilität der Kalligrafie und der feinen japanischen Ästhetik, die die Presage Classic Series verkörpert.

Navigator Chris McCombs

Kenner der japanischen Kultur

Chris McCombs

Wenn Kalligraphie zur Kunst wird

Chris:Goshow, ich war wirklich überrascht zu hören, dass Kalligrafie in Japan im klassischen akademischen Sinne nicht als bildende Kunst gilt. Das klingt fast unglaublich.

Goshow:Das hat mich selbst überrascht. Obwohl Kalligrafie tief in unserer Kultur verankert ist, wird sie an Institutionen wie der Tokyo University of the Arts nicht als eigenständiges Kunstfach angeboten. Traditionelle Disziplinen wie Kalligrafie, Ikebana oder die Teezeremonie waren früher zentrale Bestandteile unserer Kultur. Doch mit der Modernisierung Japans und der Übernahme westlicher Kunstbegriffe wurden sie aus der formalen Definition von Kunst herausgedrängt.

Chris:Das ist wirklich traurig. Und trotzdem haben Sie sich entschieden, genau diese Wahrnehmung zu verändern.

Goshow:Ja. Ich möchte nicht, dass Kalligrafie nur als Kulturerbe überlebt. Das würde bedeuten, sie zu konservieren, während ihre Bedeutung im Alltag immer weiter schwindet. Ich bin überzeugt, dass sie sich weiterentwickeln kann und unsere Zeit widerspiegeln sollte. Deshalb habe ich begonnen, mich nicht nur als Kalligraf, sondern als zeitgenössischer Künstler zu verstehen.

Chris:Dieser Schritt muss schwierig gewesen sein. Wie haben Sie Ihre eigene künstlerische Sprache gefunden?

Goshow:Viele Menschen denken, Kalligrafie bedeute einfach, Tinte auf Papier aufzutragen. Historisch gesehen wurden Schriftzeichen jedoch auch in Materialien wie Knochen oder Stein eingraviert. In diesem Sinne liegt der Ursprung der Schrift näher am Schnitzen als am Zeichnen. Das hat mich dazu gebracht, mit Techniken zu arbeiten, bei denen ich Material entferne, statt es aufzutragen. Durch das Abschaben der Oberfläche entsteht Form. Für mich wurde das zu einer Metapher für Präsenz und Abwesenheit, für Stimme und Stille.

Photo of SPB471
SPB471

Wie Zeit Kunst formt

Chris:Was ich an Ihrer Arbeit besonders bewundere, ist die Sorgfalt, mit der Sie an jedes Werk herangehen. Ich habe gelesen, dass Sie den Entstehungsprozess sogar mit dem Schreiben einer Dissertation vergleichen.

Goshow:[lacht] Das stimmt. Bevor ich überhaupt beginne, verbringe ich Monate damit zu lesen, zu recherchieren und das zu entwickeln, was ich meinen Entwurf nenne. Allein diese Phase kann bis zu zwei Jahre dauern.

Chris:Und das ist, bevor Sie überhaupt mit der eigentlichen Umsetzung starten?

Goshow:Genau. Ich habe sehr viel Zeit darauf verwendet, meine eigene Tinte zu entwickeln. Es hat drei Jahre gedauert, bis sie so war, wie ich sie brauche. Danach habe ich unzählige Papiersorten getestet. Die Auswahl des richtigen Papiers hat noch einmal ein bis zwei Jahre in Anspruch genommen. Die Materialien, die ich heute verwende, sind kein klassisches Washi. Sie sind wasserbeständig, sodass ich die Tinte bearbeiten kann, bevor sie trocknet. Ich kann sie verwischen, verdünnen oder später sogar abtragen.

Chris:Dieser Moment wo die Tinte auf die Oberfläche trifft, ist unglaublich flüchtig. Fast wie ein Augenblick, der sofort wieder vergeht.

Goshow:Ja. Zeit ist in gewisser Weise mein eigentliches Medium. Die Geschwindigkeit, mit der die Tinte trocknet, die Absorption des Materials, die Temperatur der Luft – all das beeinflusst das Ergebnis. Man kann ein Werk nicht wiederholen. Jedes ist einzigartig, weil die Zeit selbst darin festgehalten wird.

Photo of SPB463
SPB463
Photo of SPB521
SPB521

Die leise Seite japanischer Schönheit

Chris:Gibt es Momente, in denen Sie japanische Schönheit besonders deutlich wahrnehmen?

Goshow:Für mich zeigt sie sich in ruhigen Situationen. In einer klaren Linie, die in einem offenen Raum steht. In Gegenständen, die durch lange Nutzung Charakter bekommen haben. In einer Straße, die nach dem Regen still wirkt. Japanische Schönheit entsteht oft im Unaufdringlichen und in Dingen, die mit der Zeit gewachsen sind. Sie lebt von Zurückhaltung und Geschichte.

Chris:Das erinnert mich an die Presage Classic Series. Ihre Wirkung entsteht genau durch diese Subtilität. Nichts drängt sich auf, aber alles bleibt präsent.

Goshow:Das empfinde ich genauso. Die Uhr versucht nicht, Aufmerksamkeit zu erzwingen, und hinterlässt gerade deshalb einen starken Eindruck.

Chris:Die Presage Classic Series greift japanische Schönheit sehr fein auf. Sie orientiert sich an Seidenfäden und gewebten Textilien, und das zeigt sich in der Struktur des Zifferblatts.

Goshow:Ja, und sie bildet Seide nicht wörtlich nach. Stattdessen fängt sie das Gefühl ein, das Seide vermittelt: ihre Leichtigkeit, ihre Atmosphäre, ihre Geschichte. Das ist für mich ein sehr japanischer Ansatz. Es geht nicht um eine Kopie, sondern um das Wesentliche.

Chris:Um diese weiche Formsprache zu erreichen, sind die Zeiger und Indizes gebogen, sodass sie der Rundung des Zifferblatts folgen.

Goshow:Das erklärt, warum die Uhr so harmonisch wirkt. Alles folgt derselben Linie. Nichts konkurriert, sondern fügt sich zu einem Ganzen. Deshalb fühle ich mich dieser Uhr so nah. Sie entspricht genau dem, was ich in meiner eigenen Arbeit suche.

Photo of SPB463
SPB463
Photo of SPB471
SPB471
  • Photo of Chris & Goshow
  • Photo of (From left) TESHIMA #16 ~2025.8.7~ / 803mm×803mm / original ink and Teshima's sand on paper / 2025, TESHIMA #2 ~2025.10.18~ / 803mm×803mm / original ink and Teshima's sand on paper / 2025, TESHIMA #2 ~2025.12.1~ / 803mm×803mm / original ink and Teshima's sand on paper / 2025

    „Nach meinem Besuch auf Teshima habe ich die Klänge der natürlichen Umgebung aufgenommen und ihre Frequenzen analysiert. Auf Basis dieser Formen ist dieses Werk entstanden. Es ist ein Versuch, Stimmen sichtbar zu machen, die normalerweise unhörbar bleiben.“ – Goshow (Von links) TESHIMA #16 2025.8.7 / 803 × 803 mm / Originaltinte und Sand von Teshima auf Papier / 2025 TESHIMA #2 2025.10.18 / 803 × 803 mm / Originaltinte und Sand von Teshima auf Papier / 2025 TESHIMA #2 2025.12.1 / 803 × 803 mm / Originaltinte und Sand von Teshima auf Papier / 2025

  • Photo of Waveform ~34.3193,134.0374~ / 652mm×455mm / original ink on paper / 2025

    „Dieses Werk übersetzt die bioelektrischen Wellenformen von Pflanzen in eine visuelle Sprache. Es lädt dazu ein, den leisen Stimmen Aufmerksamkeit zu schenken, die in der Stille verborgen sind.“ – Goshow
    Waveform 34.3193,134.0374 / 652 × 455 mm / Originaltusche auf Papier / 2025

  • Photo of Existence #30 / 652mm×455mm / original ink on paper / 2025

    „Durch das Abwischen der Tinte entstehen Bereiche von Weiß, die durch die Komposition hervortreten. Dieses Weiß – für mich ein Weiß jenseits des Weißen – steht für die Essenz von Existenz, die ich weiter erforsche.“ – Goshow
    Existence #30 / 652 × 455 mm / Originaltusche auf Papier / 2025

  • Photo of Natural #35 / 1455mm×894mm / original ink on paper / 2024

    „Dieses Werk isoliert natürliche Bewegungen wie das Verlaufen oder Reißen von Tinte und zeigt sie mit fotografischer Klarheit. Es stellt die Frage, was wir als authentisch wahrnehmen.“ – Goshow
    Natural #35 / 1455mm×894mm / originale Tinte auf Papier / 2024

In der ersten Ausgabe des Presage Museum 2026 begegnen sich Kalligrafie und Uhrmacherkunst in einer gemeinsamen Haltung zu Zeit, Material und stiller Schönheit. In Goshows Atelier zeigt sich Tinte als ein Medium, das Bewegung, Atem und auch Leere festhält. Sein weiterentwickelter Zugang zur Kalligrafie spiegelt das Zusammenspiel von Tradition und Innovation wider, das Presage prägt. Die Gespräche eröffnen eine japanische Ästhetik, die Schönheit sowohl in der Reduktion als auch im langsamen Entstehen über Zeit erkennt.

Eine Reise durch die
japanische Schönheit

Kagawa

Die Suche nach der Essenz lebendiger japanischer Schönheit in der Natur und Kultur Kagawas.

Die natürliche Schönheit und
Kultur der Präfektur Kagawa

Die Präfektur Kagawa liegt entlang der ruhigen Küsten des Seto-Sea und verbindet Natur und Kultur auf eine zurückhaltende, aber eindrucksvolle Weise. Die Landschaft reicht von markanten Küstenformationen und stillen Inselblicken bis zu piniengesäumten Gärten und bewaldeten Schluchten. Über das Jahr hinweg verändert sich das Bild der Region, von Kirschblüten im Frühling bis zu leuchtenden Ahornblättern im Herbst. Kagawa ist jedoch mehr als eine schöne Kulisse. Die Region verkörpert zentrale ästhetische Werte Japans. Traditionen wie die Bonsai-Zucht oder das Brauen von Sojasoße werden seit Generationen gepflegt, während Orte wie Naoshima mit zeitgenössischer Kunst neue Impulse setzen. In Kagawa stehen menschliche Kreativität und natürliche Umgebung in einem ständigen Austausch. Aus diesem Zusammenspiel entsteht eine stille, präzise Art von Schönheit, die den Alltag der Region prägt.

Photo of Ritsurin Garden

Von oben wirkt der Ritsurin-Garten wie ein harmonisches Zusammenspiel von Wasser, Brücken und geformten Kiefern. Über mehr als ein Jahrhundert von den Lehnsherren der Takamatsu-Domäne angelegt, entstand in der frühen Edo-Zeit eine Gartenanlage, die beim Gehen immer neue Eindrücke bietet. Ein traditionelles Boot gleitet über den Nanko-Teich und zeigt, wie menschliche Gestaltung und Natur miteinander verbunden sind. Mit dem Shiun-Berg in der Ferne als Teil der Kulisse spiegelt jeder Teil des Gartens das japanische Ideal zurückhaltender Eleganz wider.

Photo of SPB471

SPB471

Photo of Chris & Goshow
Photo of SPB463

SPB463

Photo of Kikugetsu-tei

Kikugetsu-tei am Südteich empfängt seit der Edo-Zeit (1603–1868) Feudalherren und Dichter. Der Name bedeutet „den Mond schöpfen“ und erinnert an die Zeit, in der die Spiegelung des Mondes im Wasser betrachtet wurde und so die Harmonie zwischen Mensch und Natur sichtbar wurde.

Photo of Ritsurin Garden is home to over a thousand meticulously tended pine trees

Der Ritsurin-Garten beherbergt über tausend sorgfältig gepflegte Kiefern. Jede wird mit über Generationen überlieferten Techniken von Hand geschnitten und zu klaren Formen gebracht. Diese Arbeit folgt einem zentralen Prinzip der japanischen Ästhetik: die Natur in ihrer Form zu betonen, ohne sie zu überformen.

Photo of Seto Inland Sea cradle a constellation of islands & SPB521

Die Seto-Sea umfasst eine Reihe von Inseln, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Naoshima ist für zeitgenössische Kunst bekannt, während Angel Road auf Shodoshima durch ihr gezeitenabhängiges Erscheinen fasziniert. Die Region verbindet klare Landschaften mit einer lebendigen Kulturszene.

Photo of SPB521

SPB521

Photo of Angel Road

Angel Road ist eine Sandbank vor Shodoshima, die bei Ebbe sichtbar wird und vier kleine Inseln verbindet. Viele Menschen gehen den Weg gemeinsam, weil er als besonderer Moment gilt. Der Ort wirkt durch seine Schlichtheit und dadurch, dass er nur für kurze Zeit am Tag begehbar ist.

Photo of SPB521

SPB521

Photo of Kankakei

Die Kankakei-Schlucht gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Japans. Ihre Felsformationen und die weiten Ausblicke über die Seto-Sea zeigen, wie stark Zeit und geologische Prozesse eine Umgebung formen können.

Photo of Naoshima

Yayoi Kusamas Red Pumpkin begrüßt Besucher am Hafen von Miyanoura. Die Skulptur kombiniert eine klare Formensprache mit einer starken visuellen Präsenz. Das begehbare Innere macht das Werk zugänglich und zeigt, wie selbstverständlich Kunst auf Naoshima in den Alltag integriert ist. Red Pumpkin ist zu einem prägenden Symbol der Insel geworden.

Photo of the Naoshima Pavilion

Der Naoshima Pavilion liegt zwischen Land und Meer und besteht aus einem geometrischen Stahlgitter, das zur Interaktion einlädt. Die Installation von Sou Fujimoto aus dem Jahr 2015 zeigt, wie zeitgenössische Kunst, öffentlicher Raum und Natur auf der Insel zusammenwirken. Besucher können den Pavillon betreten und das Werk aus verschiedenen Perspektiven erleben.

Photo of Japanese olive growing & SARX129

Shodoshima gilt als Ursprung des industriellen Olivenanbaus in Japan. Der Shodoshima Olive Garden wurde 1919 gegründet und feierte 2019 sein hundertjähriges Bestehen. Einige der ersten Olivenbäume stehen dort noch heute und tragen weiterhin Früchte. Auf dem Gelände gibt es Restaurants und Geschäfte, die einen direkten Einblick in die Olivenkultur der Insel geben.

Photo of SPB521

Shodoshima hat ein mildes Klima, das dem Mittelmeer ähnelt und ideal für den Olivenanbau ist. Viele Sonnenstunden, Meeresbrisen und mineralreicher Boden sorgen für ein aromatisches Olivenöl. Die Oliven werden von Hand geerntet und schonend kaltgepresst. Das Öl der Insel ist für seine weiche Textur und seinen klaren Geschmack bekannt.

Photo of Shodoshima & growing olives

Der Olive Park liegt auf einem Hügel mit Blick auf die Seto-Sea. Besucher können die Olivenhaine erkunden, lokale Produkte probieren und die von Griechenland inspirierte Gestaltung erleben. Die weiße Windmühle, die Kräutergärten und der weite Blick über die Küste machen den Park zu einem zentralen Ort der Olivenkultur auf Shodoshima.

Photo of SPB521

SPB521

Photo of Sanuki udon

Sanuki Udon ist das bekannteste Gericht der Präfektur Kagawa, die oft als Udon Präfektur bezeichnet wird. Die Nudeln bestehen aus lokalem Weizen, Salz und Wasser, werden von Hand geknetet und in verschiedenen Varianten serviert, von klarer Brühe bis zu Dipping Versionen. Udon Läden gehören hier zum Alltag und bieten eine schnelle, unkomplizierte und preiswerte Mahlzeit. Ob im Selbstbedienungsladen oder im kleinen Gasthaus: Sanuki Udon steht für eine direkte und unprätentiöse Küche.

Photo of honetsukidori

Honetsukidori ist eine Spezialität aus Kagawa: Huhn, das direkt vom Grill serviert wird. Oya dori hat festeres Fleisch und einen intensiveren Geschmack. Hina dori ist weicher und saftiger. Beide Varianten zeigen zwei unterschiedliche Arten der Zubereitung und sind eng mit der Izakaya Kultur von Takamatsu verbunden.

Photo of Shoyu no Sato (“Soy Sauce Village”)

Im Shodoshima Shoyu no Sato wird Sojasauce weiterhin traditionell hergestellt. Sie fermentiert und reift in großen Zedernholzfässern. Die handwerkliche Produktion erzeugt eine Sojasauce mit klaren und vielschichtigen Aromen und zeigt, wie stark die Insel ihre kulinarischen Techniken bewahrt.

Photo of Kagawa’s olive hamachi

Der Fisch Kagawa Olive Hamachi (Gelbschwanz) wird mit einer Futtermischung aufgezogen, die Olivenblätter aus lokalem Anbau enthält. Das Ergebnis ist ein Fisch mit fester Textur und einem milden, sauberen Geschmack. Die antioxidativen Eigenschaften der Oliven reduzieren Bitterstoffe und sorgen für ein ausgewogenes Aroma.

Photo of Olive-fed wagyu from Kagawa blends tradition

Oliven gefüttertes Wagyu aus Kagawa verbindet traditionelle Rinderhaltung mit einem modernen Ansatz. Die Tiere erhalten Futter aus Nebenprodukten der lokalen Olivenölproduktion. Das Fleisch hat eine feine Marmorierung, ausgeprägte Umami Noten und einen klaren, leichten Abgang. Die Methode steht für nachhaltige Produktion und eine starke regionale Identität.