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Deine King Seiko #04

Fotograf/Yuto Yamada

Japans Schönheit gesehen durch die Linse von Yuto Yamada:
Ein Spiel aus Licht, Stimmung und Momenten, die seine ganz eigene Sicht auf das Land erzählen

Die fotografische Reise von Yuto Yamada begann während seiner Zeit in Berlin. Heute hält er mit seiner Kamera die nächtlichen Stadtbilder Tokios und die ganz besondere „Schönheit Japans“ fest und macht sie weltweit sichtbar. Angefangen hat seine Karriere als Grafikdesigner – bis er in der Fotografie seine eigene Sprache fand. Im Gespräch erzählt er, was ihn damals zur Kamera brachte und wie sich sein Blick auf seine Motive seitdem verändert hat. Außerdem spricht er über seine Verbindung zur neuen King Seiko „VANAC“, deren Design die nächtliche Atmosphäre Tokios aufgreift und damit genau das widerspiegelt, was auch seine eigene Arbeit ausmacht.

Photo of Yuto Yamada

Yuto Yamada

Fotograf. Seine Karriere begann als Grafikdesigner, bevor er 2013 nach Berlin zog. Dort entdeckte er die Fotografie als seinen Weg und machte sie schließlich zum Beruf. Heute ist er vor allem für seine eindrucksvollen Aufnahmen von Tokios nächtlicher Skyline und den faszinierenden Landschaften Japans bekannt.

„Ich glaube, die Fotografie hat mich ausgewählt".

Photo of Yuto Yamada

Das denke ich tatsächlich manchmal. Beim Zeichnen und auch bei meinen Arbeiten im Grafikdesign habe ich viele Stunden drinnen verbracht, ganz auf meine Arbeit konzentriert.
Beim Fotografieren ist es anders: Wenn mich etwas berührt und ich etwas Schönes entdecke, drücke ich einfach im richtigen Moment auf den Auslöser – und schon ist dieser eine Moment festgehalten.
Für jemanden wie mich, der gerne neue Orte entdeckt und Menschen begegnet, ist Fotografie das perfekte Medium. Sie hat mir geholfen, eine Leidenschaft zu finden, die wirklich aus meinem Innersten kommt.

In den Wäldern Berlins entdeckt, in Tokios nächtlichen Stadtlandschaften vertieft: Die eigene Leidenschaft für Fotografie

Photo of Yuto Yamada

Als ich nach Deutschland zog, verbrachte ich mein erstes Jahr am Rand Berlins, direkt an einem See und umgeben von Wald. Für jemanden wie mich, der in Tokio geboren und aufgewachsen ist, fühlte sich diese Umgebung völlig neu an. Hirsche, Füchse und Wildschweine tauchten regelmäßig auf, während der See bei Sonnenauf- und -untergang in ständig wechselndem Licht leuchtete. Diese Natur hat mich tief beeindruckt. Ich wollte diese besonderen Landschaften und Begegnungen mit meinen Freunden teilen und kaufte mir deshalb eine Kamera. Was zunächst ganz spontan begann, wurde schnell zu meiner großen Leidenschaft für die Fotografie.
Umso größer war der Kontrast, als ich genau ein Jahr später nach Tokio zurückkehrte. Nach einem Jahr mitten im Wald sah ich die Stadt plötzlich mit völlig anderen Augen. Tokio, das für mich immer einfach da gewesen war, wirkte auf einmal faszinierend und neu. Die Leuchtreklamen bei Nacht, die unzähligen Eindrücke und die unglaubliche Energie der Stadt zogen mich sofort in ihren Bann. In den ersten zwei Wochen nach meiner Rückkehr war ich deshalb fast jeden Abend unterwegs, um genau diese nächtliche Atmosphäre mit meiner Kamera festzuhalten.
Als ich die Bilder auf Instagram teilte, war die Resonanz überwältigend. Im zweiten Jahr meiner Tätigkeit als Fotograf wurde ich außerdem zu einer Gruppenausstellung eingeladen – und die dort gezeigten Prints waren komplett ausverkauft.
Diese Erfahrung hat mir endgültig gezeigt, dass ich die Fotografie zu meinem Beruf und meinem Leben machen wollte.

Von Ruinen zur „Schönheit Japans": Was eine 90-jährige Fotografie-Legende über den Blick auf Japan verrät

Photo of Yuto Yamada wearing VANAC

Zunächst konzentrierte ich mich darauf, verlassene Orte in Berlin zu fotografieren. Im Jahr 2018, nachdem ich meinen ersten Fotoband veröffentlicht hatte, beschloss ich, ein neues Thema anzugehen und fasste den Entschluss: „Von nun an möchte ich schöne Dinge fotografieren."
Anfangs fotografierte ich vor allem verlassene Orte in Berlin. Nach meinem ersten Fotoband im Jahr 2018 wollte ich mich bewusst weiterentwickeln und beschloss: „Ab jetzt möchte ich schöne Dinge fotografieren.“
Dieses Gefühl kannte ich schon aus meiner Studienzeit in den USA. Aber je älter ich wurde und je länger ich in Deutschland lebte, desto mehr begann ich zu verstehen, was Japan für mich so besonders macht. Vielleicht brauchte es diese Distanz, um mein Heimatland mit anderen Augen zu sehen. Aus der Entfernung nahm ich die wechselnden Jahreszeiten, die Landschaften, aber auch die Kultur und Traditionen Japans ganz neu wahr.
Ich wollte diese „Schönheit Japans“ mit Menschen auf der ganzen Welt teilen. Im April 2019 kehrte ich nach sechs Jahren zum ersten Mal wieder im Frühling nach Japan zurück und fotografierte die Kirschblüte. Nachdem ich die Bilder auf Instagram geteilt hatte, meldete sich der offizielle Instagram-Account direkt bei mir und veröffentlichte einige davon. Die Fotos bekamen unglaublich viel Aufmerksamkeit – und wurden zu einem entscheidenden Moment für meine Karriere. Als ich mit der Fotografie anfing, wollte ich vor allem die Bilder aus meinem Kopf möglichst exakt in meinen Fotos umsetzen. Ich arbeitete viel mit geometrischen Kompositionen und verbrachte Stunden mit der Nachbearbeitung. Heute gehe ich viel entspannter an meine Motive heran und versuche eher, die Dinge so entstehen zu lassen, wie sie vor mir passieren. Vor ein paar Jahren geriet ich allerdings in eine kreative Krise. Ich hatte plötzlich das Gefühl, keine Fotos mehr machen zu können.
In dieser Zeit hatte ich das Glück, eine weltweit bekannte amerikanische Fotografie-Legende zu treffen, die damals fast 90 Jahre alt war. Ich fragte ihn: „Haben Sie eigentlich immer noch dieselbe Leidenschaft für die Fotografie?“
Eine klare Antwort bekam ich nicht. Aber das musste er auch gar nicht sagen. Allein einem Menschen gegenüberzustehen, der mit fast 90 noch immer so eine unglaubliche Leidenschaft für seine Arbeit ausstrahlte, hat meinen Blick verändert. Nach gerade einmal zehn Jahren als Fotograf wirkten meine eigenen Zweifel plötzlich ziemlich klein.
Seitdem glaube ich: Fotos, die bleiben, entstehen nicht allein durch technisches Können. Was ihnen wirklich Bestand gibt, ist etwas anderes – die Emotion, die Leidenschaft und das echte Gefühl des Menschen hinter der Kamera.

Licht macht den Unterschied:
Wie Fotografie und die markante Form der King Seiko „VANAC" mit Licht und Schatten spielen

Photo of VANAC

Durch all diese Erfahrungen hat sich auch mein Blick auf die Dinge verändert, die mich umgeben – und auf meinen persönlichen Stil.
Früher habe ich Gegenstände vor allem danach ausgesucht, ob sie praktisch und wasserdicht sind. Mit der Zeit habe ich aber eine Vorliebe für hochwertige Dinge entwickelt, die mich lange begleiten und mit jedem Kratzer noch mehr Charakter bekommen. Eine Uhr ist für mich deshalb längst mehr als ein praktisches Werkzeug. Sie kann ein Objekt sein, das Menschen zusammenbringt und Geschichten miteinander verbindet. Die King Seiko VANAC, die ich tragen durfte, hat mich mit ihrem starken Gesamtlook sofort angesprochen. Besonders das facettierte Gehäuse macht sie zu einem echten Hingucker und verleiht ihr eine besondere Tiefe.
Was mir dabei besonders gefällt, ist ihr Umgang mit Licht. In der Fotografie dreht sich schließlich vieles darum, Licht einzufangen – vom ersten Morgenlicht bis zu den intensiven Kontrasten einer nächtlichen Stadt. Auch die VANAC verändert ihren Ausdruck je nachdem, wie das Licht auf ihre Oberfläche trifft. Gleichzeitig lässt sich die Zeit sehr gut ablesen, und mit den Modellen aus leichtem Titan passt sie auch perfekt zu einem aktiven Alltag.
Später habe ich erfahren, dass das Zifferblatt der HKF005, die ich getragen habe, von „Tokios Nachtlandschaft, die sich bis zum Horizont erstreckt“ inspiriert ist. Das funkelnde Schwarz des Zifferblatts hat mich sofort an die Neonlichter und nächtlichen Szenerien Tokios erinnert – genau jene Bilder, die mich seit Jahren faszinieren und die ich mit meiner Fotografie mit der Welt teile.

Photo of Yuto Yamada

Wenn ich die Uhr trage, erwische ich mich sogar in der Bahn dabei, wie ich ganz automatisch mein Handgelenk bewege, um zu sehen, wie schön das Licht auf ihr spielt. Je nachdem, aus welchem Winkel das Licht auf die VANAC trifft, verändert sie ihren Look komplett. Genau das macht ihren Reiz aus – man schaut einfach immer wieder aufs Handgelenk.

Photo of Yuto Yamada wearing VANAC

Wenn man die verschiedenen Serien und Farbvarianten miteinander vergleicht, hat jede ihren ganz eigenen Charakter. Besonders das grüne Zifferblatt gefällt mir – die Farbe fällt sofort ins Auge, wirkt dabei aber nicht aufdringlich. Vielleicht liegt das auch daran, dass mir Grün durch die Seen und Wälder rund um Berlin sehr vertraut ist. In diesen feinen Farbnuancen steckt für mich eine ganz eigene, besondere Ästhetik.

Photo of VANAC

Ich entdecke immer wieder neue Seiten der Stadt, indem ich an ganz unterschiedliche Orte gehe – zum Beispiel, um Tokio nachts aus der Luft zu fotografieren. Früher habe ich mir noch viele Gedanken darüber gemacht, wie meine Bilder in den sozialen Medien ankommen. Heute versuche ich, solchen Trends nicht mehr hinterherzulaufen. Ich möchte einfach die Dinge zeigen, die ich selbst wirklich schön finde und die mich berühren. Durch meine Reisen hat sich diese Haltung zur Fotografie noch weiter gefestigt.

Photo of Yuto Yamada with a helicopter

Diesmal habe ich den weiten Horizont und die urbane Landschaft Tokios fotografiert – passend zur Idee hinter der King Seiko VANAC. Für die Aufnahmen habe ich die VANAC vor der nächtlichen Skyline Tokios in Szene gesetzt und versucht, die Lichter der Stadt mit der markanten Form der Uhr zu verbinden. Ich finde, dass dabei die besondere Ausstrahlung der VANAC und Tokios in einem einzigen Bild zusammenkommt.

Fotografien von Yuto Yamada

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Details, in denen japanisches Handwerk und viel Liebe zum Detail stecken

Ich fotografiere hin und wieder noch mit analogen Kameras und habe großen Respekt vor den Menschen, die sie von Hand fertigen.
Dann habe ich erfahren, dass auch King Seiko – genau wie die „KS1969“, auf die das Modell zurückgeht, das ich heute getragen habe – eine Geschichte hat, die eng mit den Handwerkern aus Kameido in Tokio verbunden ist. Sie haben diese Uhren mit viel Leidenschaft über Jahre hinweg weiterentwickelt und perfektioniert.
Wenn ich mir die präzisen Formen anschaue, mit denen dieser historische Look in die Gegenwart übersetzt wurde, oder das fein gearbeitete Metallarmband, das sich perfekt ums Handgelenk legt, muss ich sofort an meine Kameras denken. Auch hier steckt unglaublich viel Handarbeit und Liebe zum Detail drin.
Eine Uhr wie diese würde ich mir für die besonderen Momente aufheben – für eine Feier oder einen Anlass, an den man sich später gerne erinnert. Ich schaue auch auf Reisen gerne mal in Uhrengeschäften vorbei, einfach aus Interesse. Aber eine Uhr mit dem Charakter einer King Seiko findet man wirklich nicht oft.

Photo of Yuto Yamada

Ein japanischer Lebensstil, der Generationen verbindet – gesehen durch die Augen eines Fotografen

Ich habe das Gefühl, dass die Philosophie von King Seiko – „The Newest Classic“ – ziemlich gut zu meiner eigenen Art zu leben und zu fotografieren passt.
Es geht darum, zeitlose Schönheit zu suchen und gleichzeitig offen für neue Perspektiven zu bleiben, die zu ihrer Zeit passen. Genau das habe ich auch durch meine Kamera gesucht, selbst als sich meine Motive verändert haben – von Berlin nach Tokio und von verlassenen Orten hin zur „Schönheit Japans“.
Wie bei dem 90-jährigen Fotografen, von dem ich zuvor erzählt habe, glaube ich, dass Dinge, die wirklich über Jahrzehnte Bestand haben, immer etwas Unverwechselbares in sich tragen. Eine Leidenschaft und echte Emotion, die von ihren Schöpfern hineingelegt wurde.
Ob bei einer Uhr oder einem Foto: Für mich geht es nicht darum, flüchtigen, „instagrammable“ Momenten hinterherzulaufen. Entscheidend ist dieses ehrliche Gefühl, etwas Schönes entdeckt zu haben. Genau das berührt Menschen und sorgt dafür, dass bestimmte Dinge auch über Generationen hinweg geliebt werden.
Ich möchte diese Leidenschaft weitertragen und durch meine Kamera immer wieder Bilder zeigen, die auch lange nach ihrer Entstehung etwas in uns auslösen. Von der „Schönheit Japans“ bis hin zu den nächtlichen Landschaften Tokios.

Photo of Yuto Yamada wearing VANAC